Seit Jahren ist das Gedichteprojekt "Bewegt - Einzigartig - Jugendlich" fester Bestandteil der Herrenberger Straßengalerie. Die zwanzig weißen, sich im Wind leicht bewegenden Fahnen luden die Besucherinnen und Besucher auch in diesem Jahr wieder ein, in die Gefühls- und Lebenswelten junger Menschen einzutauchen. So einzigartig wie die jungen Autorinnen und Autoren sind auch ihre Texte. Die Organisatorinnen Sibylle Schorpp, Nadja Großmann und Christine Kegreiß stellten deshalb eine thematisch bunte Mischung der letzten zwanzig Jahre in der Altstadt aus. Eine kleine Auswahl an Gedichten, die in diesem Schuljahr zum Thema "Frieden schaffen ohne Waffen" entstanden sind, gab es in Miniaturformat auf Papierstreifen gedruckt zum Mitnehmen.
Die Gedichte fanden großen Anklang. Viele Besucherinnen und Besucher hielten sich lange in der Ausstellung auf, ließen die Texte auf sich wirken, interessierten sich für ihre Entstehung und den Projektablauf. "Die Gedichte sind so berührend, jedes hätte einen Preis verdient", so eine Besucherin. Dieser Meinung war auch das Juroren Trio. Bei der Verleihung des diesjährigen Kunstpreises am Nachmittag erhielt das Gedichteprojekt eine lobende Erwähnung von Juror Dr. Ralf Michael Fischer, da es nicht in die Preiskategorien Malerei, Skulpturen und Schmuck passt: „Das Gedichteprojekt der Hilde-Domin-Schule leistet einen tollen Beitrag zur Integration und beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem aktuellen Thema Frieden.“









