Scora
    

SCORA & innolabBS - auf dem Weg zu einer diskriminierungssensiblen und -kritischen Schule

Was ist SCORA?

Die Hilde-Domin-Schule ist Teil des Projekts SCORA (Schools Opposing Racism and Antisemitism) - einem Zusammenschluss allgemeinbildender und beruflicher Schulen aus dem Regierungsbezirk Stuttgart, die mit Schulen in Israel eine Schulpartnerschaft etablieren.

Unter der Schirmherrschaft von Frau Landtagspräsidentin Muhterem Aras, MdL, haben Frau Claudia Rugart, Abteilungspräsidentin der Abteilung 7 des Regierungspräsidiums Stuttgart, Herr Giora Salz, Regionalrat im Landkreis Oberes Galiläa, Frau Dafna Abrahams, Direktorin für auswärtige Angelegenheiten im Landkreis Oberes Galiläa und Herr Gadi Lahav, Berater Schule und Bildung des Landkreises Oberes Galiläa und Projektverantwortlicher auf israelischer Seite, das Projekt, das neue Ansätze in der deutsch-israelischen Schulpartnerschaft entwickelt, initiiert. Im Projekt werden zusammen mit dem Regierungspräsidium und den israelischen Partner*innen neue Wege zur Gestaltung einer nachhaltige Schulpartnerschaft entwickelt mit dem Ziel, dem zunehmendem Antisemitismus und Rassismus in unserer Gesellschaft wirkungsvoll zu begegnen.

Am 3. November 2022 haben wir unsere Schulpartnerschaft mit der Salame Misgav High School im nördlichen Galiläa besiegelt. Das Projekt entwickelt neue Ansätze in der deutsch-israelischen Schulpartnerschaft mit dem Ziel, dem zunehmenden Antisemitismus und Rassismus in unserer Gesellschaft wirkungsvoll zu begegnen.

Im Fokus steht dabei, an einer Schulkultur zu arbeiten, die Vielfalt und Unterschiedlichkeit wertschätzt. Wir als Hilde-Domin-Schule haben es uns zur Aufgabe gemacht, ein pädagogisches Konzept zu entwickeln, das die Demokratiebildung fokussiert und die immense Bedeutung von Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit vermittelt.

Neu: innolabBS-Projektschule 2026–2029

Was mit SCORA begonnen hat, entwickeln wir nun konsequent weiter: Seit 2026 ist die Hilde-Domin-Schule Projektschule im Innovationslabor Berufliche Schulen (innolabBS) des Kultusministeriums Baden-Württemberg. In diesem landesweiten Innovationsprojekt erproben ausgewählte berufliche Schulen über drei Jahre neue Konzepte für die Schule von morgen.

Unser Projektschwerpunkt: eine diskriminierungssensible und -kritische Schulentwicklung. Damit machen wir das, was als Haltung im SCORA-Prozess gewachsen ist, zur systematischen Aufgabe der ganzen Schule. Konkret bedeutet das:

  • Das Kollegium qualifiziert sich kontinuierlich weiter, Abläufe und Prozessstrukturen werden über alle beteiligten Professionen hinweg reflektiert und weiterentwickelt.
  • Wir bauen aktuell eine schulinterne Anlaufstelle Antidiskriminierung auf – einen niederschwelligen Ort, an dem Schüler*innen mit Diskriminierungserfahrungen Gehör, Beratung und Unterstützung finden.
  • Mit den regelmäßigen Themenwochen Antidiskriminierung setzen wir uns im Unterricht und in besonderen Veranstaltungsformaten schulweit mit dem Themenkomplex auseinander – denn insbesondere unsere Schüler*innen sollen erfahren, dass die Schule das Thema ernst nimmt und gemeinsames Lernen aller Beteiligten möglich ist.

Als innolabBS-Projektschule sind wir zudem landesweit mit anderen beruflichen Schulen vernetzt, tauschen Erfahrungen aus und machen unsere Ergebnisse für andere Schulen nutzbar.

Unsere Arbeit ruht damit auf zwei Säulen:

Weitere Informationen: